Alfred Döpker

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Drei Themen, drei Teams, ein Ziel: Alfred Döpker.

Christian Schaefer kann sich mal entspannt zurücklehnen. Die Auftragsbücher für 2017 sind gut gefüllt, es stehen sehr interessante Projekte an, sein Team ist bester Stimmung, er selber ruht in sich und ist fokussiert: Die Entwicklung des Leitbildes für die Zukunft von Alfred Döpker steht kurz vor dem Finale.

Seit Anfang des Jahres erarbeiten drei Teams aus seinen Mitarbeitern Döpkers Werte, Mission und Vision – Schaefer mittendrin. Chef-Kalkulator Matthias Meyer ist Leiter der Gruppe Vision. Diplomingenieur Thomas Prang leitet neben dem Bereich Bauen im Bestand das Team Mission. Polier Lars Heuer koordiniert die Gruppe Werte. Was sie erarbeiten, führen sie zum Jahreswechsel zusammen und leiten daraus für die gesamte Firma zukünftige Strategien und Maßnahmen ab.

War es das dann? Mitnichten, Geschäftsführer Schaefer hat schon viele neue Ideen. Nicht alle setzt er sofort um. »Es ist wichtig, dass wir die Mitarbeiter zu jeder Zeit mitnehmen. Und gerade haben wir ja auch ein hohes Aufkommen an Aufträgen.« Was ja toll ist. »Natürlich ist das eine komfortable Situation, aber auf der anderen Seite jonglieren wir in unserer Branche auch immer mit mehreren Bällen gleichzeitig in der Luft«, ergänzt Prokurist Holger Schmidt. Manchmal mit mehr als man Hände hat; dann braucht das Team zusätzliche Unterstützung, die sich harmonisch in die eingespielte, fast schon familiäre Mannschaft einfügt und die Vision mit umsetzt, die Grundgedanken und den Spirit des Leitbildes direkt mitlebt. Ein Leitbild, das Döpker ja schließlich auch zu einem so attraktiven Arbeitgeber macht, dass sich die guten Projekte, die gute Firmenphilosophie und die gute Arbeit rumsprechen.

Als Chef auf Augenhöhe ist Christian Schaefer in jedem Thema gut informiert.

Matthias Meyer, der die Gruppe Vision leitet, ist da auf einem guten Weg: »Das Finden und Formulieren der richtigen Vision, also unserem Ziel für in circa drei bis zehn Jahren, ist eine sehr komplexe Aufgabe. Sie muss konkret, ambitioniert und inspirierend sein. Greifbar und messbar. Zeitlich so genau wie möglich. Fokussiert auf ein oder zwei Kernziele. Ehrlich: Trotz einiger Gruppentreffen haben wir noch immer nicht die perfekte Vision für uns gefunden.« Aber er sagt auch, dass zahlreiche der erarbeiteten Ziele eh schon fast oder sogar ganz erreicht sind. Meyer ist motiviert: »Diese Vision soll uns doch als Team jeden Tag aufs Neue den Antrieb geben, das Beste zu geben.«

Bei allem Geschäft und der Summe der Bauvorhaben lässt Schaefers Team nie seine Werte aus den Augen: Häuser bauen können viele. Was unterscheidet Alfred Döpker von den anderen? Was ist der Belegschaft dabei wichtig? Was ist es, das Döpkers Mitarbeiter so gut macht, dass Nachunternehmer und Bauherren so gerne mit ihnen zusammenarbeiten? »Wir haben zuletzt auch etwas Glück gehabt«, freut sich Christian Schaefers Prokurist Holger Schmidt. Bei einem von Döpkers Hauptauftraggebern aus Bremen gab es nun direkt zwei Folgeaufträge. »Weil dort beim letzten Mal wirklich alles top gelaufen ist.« Eine Teamleistung von drei Bauleitern, drei Polieren und allen Nachunternehmern. Wenn er so eine Geschichte erzählt, bekommt Schaefer Gänsehaut auf den Armen. »Aber wie können wir sowas wiederholen?« Diplomingenieur Thomas Prang hat vielleicht eine einfache Antwort: »Wir arbeiten einfach sehr dienstleistungsorientiert. So eine Belohnung für das Team könnten wir eigentlich bei jedem Projekt bekommen.«

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Dienstleistungsorientiert. Gerade hat Schaefer einen Wohnungsbau angenommen, bei dem Döpker statt des Bauherrn mit den 61 Endkunden kommuniziert, alle Sonderwünsche bespricht, sie also direkt betreut. Schaefer hat dafür sofort extra Mitarbeiter abgestellt, wo andere Bauunternehmen den Aufwand vielleicht lieber scheuen würden. Und unzufriedene Wohnungsbesitzer in Kauf nehmen. »Wohl, weil viele denken, dass man nur einmal im Leben groß baut. Aber die sprechen doch darüber und empfehlen einen weiter?! Das ist für uns einfach nicht nachvollziehbar.« So verdient sich Döpker bei diesem Projekt in Cuxhaven gerade wieder Lob für eine Leistung, die für jeden im Team selbstverständlich ist. Man denkt nun mal an die anderen. Kollegen wie Kunden. Polier Lars Heuer aus der Gruppe Werte ergänzt noch: »Für mich war es in der Gruppenarbeit beeindruckend, dass immer wieder der Blickwinkel der anderen Abteilungen eingenommen wurde. Das stimmt hier alle irgendwie noch zufriedener.« Und führt zu einem noch einheitlicheren Bild.

Bei allen erfreulichen Entwicklungen muss Schaefer sich etwas zurücknehmen: »Meine komplette Woche in Outlook ist durchgebucht. Ich sollte mir da auch mal wieder etwas Freiräume einplanen. Das bin ich auch dem Team schuldig. Damit ich weiterhin sorgsam auf alle Kalkulationen schauen kann. Weiß, wo jeder hier gerade steht. Maßnahmen und Strategien aus der Entwicklung der Vision für die einzelnen Abteilungen ableiten kann bei allem Tagesgeschäft.« Er lacht verschmitzt. »Und letztendlich bin ich mir das auch persönlich schuldig. Ich bin ja auch nur ein Mensch.« Ein Mensch mit einem außergewöhnlich starken Team im Rücken.

Das gerade übrigens mit einem interessanten Vergleich über ihn arbeitet: John F. Kennedy hat 1961 gesagt, er glaube, wenn das Volk gemeinsam alles dafür tue, könne noch in diesem Jahrzehnt ein Mensch auf dem Mond landen und heil wieder zurückkehren. Diese simple Vision mit klarem Ziel hat die NASA-Ingenieure derart beflügelt, dass sie es tatsächlich bis 1969 geschafft haben. Das Team Alfred Döpker dürfte dem Mond inzwischen schon ziemlich nah sein.

Fotos: Markus Monecke

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