Arbeiten in der Tiefe des Raumes

Gefällt mir bitte warten zurücksetzen
 
0

Im Trend: Multispace-Offices

Die aktuelle »firm« entsteht
am neuen Agentur-Standort.

»Größer«, »moderner«, »innovativer«, »im Herzen der Stadt«, stand auf dem Wunschzettel der enorMedia Mediaagentur und ihrer Schwester Feinrot Kreativgesellschaft. Aber manchmal ist das Leben kein Wunschkonzert

Der alte Laden an der Donnerschweer Straße platzte aus allen Nähten, die freundliche Aufnahme in den Open Workspace des Büromöbelausstatters Walther Schumacher im Stadtnorden konnte nur eine vorübergehende Beherbergung sein. Der Erwerb eines kleinen, dreistöckigen Geschäftshauses am Oldenburger Schlossplatz 11 schließlich sollte die Lösung aller Probleme bringen.

Dank der bewährten Planung und Ausführung des Bauunternehmens Alfred Döpker wurde aus einer leerstehenden ehemaligen Sparkassen-Filiale binnen weniger Monate ein schmuckes, hoch funktionales Bürogebäude mit Ladengeschäft im Erdgeschoss in Oldenburgs guter Stube. Bei der konzeptionellen Raumplanung kamen dem Team um Geschäftsführer Jan Janssen die Erfahrungen und Eindrücke der vergangenen zwölf Monate am Patentbusch zugute.

Von Einrichtern und Architekten wird seit geraumer Zeit das Multispace-Office propagiert. Dabei gilt es, die kreative Kommunikation im offenen Raum mit genügend Rückzugsfläche zur Konzentration und für vertrauliche Gespräche zu kombinieren. Der Arbeitsbereich ist eine durchgehende Bürofläche, weitgehend ohne feste Zwischenwände. Durch mobile Gliederungselemente wurden spezielle Zonen und separate Bereiche gebildet. Immer mittendrin also statt nur dabei.

Die Vorzüge zeigen sich bei der Gestaltung der aktuellen »firm«: Passt das Layout? Wie wirkt die Bildsprache? Stimmt die Seitenverteilung? So kommt es, dass die Fotos auf Cover und Titel-Rückseite nach der intensiven Draufschau des kompletten »firm«-Teams kurzerhand gegeneinander getauscht wurden. Gemeinsam sind wir stärker! Das sogenannte »intelligente Großraumbüro« wird den Kreativen von Enormedia und Feinrot zwar nicht das Nachdenken abnehmen – aber ganz sicher den Ideenreichtum und das Wohlgefühl am Arbeitsplatz fördern.

Kommentar hinzufügen