C.U.P.

Gefällt mir bitte warten zurücksetzen
 
2

Diese Rubrik lässt die »gute Seele« eines Unternehmens zu Wort kommen. Im Falle der Eventagentur C.U.P. ist diese Position mehrfach vergeben. Monika Enke fällt einem als erstes ein. Sie haben wir allerdings bereits porträtiert. Christiane Braasch Thoss als Geschäftsführerin ebenfalls. Für diese Ausgabe haben wir uns nun mit einem erfahrenen Neuzugang unterhalten: Betriebsleiter Marc André Juschka. 

»Mein Lebenslauf ist so bunt, dass er perfekt zu C.U.P. und zu Christiane passt.« Marc André Juschka freut sich sichtlich auf seine neue Aufgabe als Betriebsleiter im Müggenkrug. Eigentlich wäre er mit dieser Position eher Mädchen für alles im Kosmos der Eventagentur, aber er hat mit Laura Catuna auch gleich noch eine neue Projektmanagerin an seiner Seite. »Christiane hat dieses Jahr viel Arbeit und Geld in den Müggenkrug gesteckt, jetzt ist es an der Zeit, den Leuten unsere neuen Ideen auch zu präsentieren.« Juschka sitzt entspannt auf den gemütlichen Stühlen im Café, in dem die Gäste des kleinen Hotels im Haus gleich ihr Frühstück einnehmen werden. Außerdem beherbergt der Müggenkrug die neuen Büros von C.U.P., Tagungsräume und einen großen Festsaal, quasi das Prunkstück der Eventlocation nahe der Wesermarsch.

Was Juschka mit bunt meint, erklärt er beim Kaffee: »Ich war schon Marketing-, Projekt- und Serviceleiter, hab in zwei Cateringunternehmen gearbeitet, war zuletzt zwölf Jahre für die Weser-Ems-Halle und die ÖVB-Arena tätig und habe ebenso lange die Musikparade geleitet.« Außerdem war der smarte Oldenburger Schauspieler am Staatstheater. Und zwar schon als »Kleindarsteller« mit acht Jahren. Diese Zeit hat ihn bis heute geprägt: »Theater ist Nachtarbeit, Wochenendarbeit, Vorstellungen an Silvester und allen anderen Festtagen außer dem 24. Dezember.« Der heute 44-jährige Vater von vier Kindern weiß also, was es heißt, Zuhause und Arbeit miteinander zu vereinbaren, nicht zuletzt, weil sein Vater selber schon im Sinfonieorchester gespielt hat und oft unterwegs war. Juschkas Kinder besuchen ihren Papa auf Proben von Musikevents und spielen dort nach der Schule auf der Trommel oder dem Dudelsack. Oder sie kochen mit Stefan Marquard bei »Oldenburg kocht«, wo auch erste zarte Bande zwischen Juschka und C.U.P.-Geschäftsführerin Christiane Braasch Thoss geknüpft wurden. »Am Theater lernt man auch, was es heißt, abends zu lächeln, komme was da wolle.« Schwer fiel ihm das Lächeln, als er in der achten Klasse eine Ehrenrunde drehen musste: Davon erfuhr er am Morgen seiner Premiere als Paolo in »Momo« am Schlosstheater. »Damals hatten wir drei Vorstellungen an einem Tag, dafür wurde ich oft vom Schulunterricht freigestellt – da kann man ja fast gar nicht nicht sitzenbleiben. Nützt nichts, weitermachen!« Was für ein Einsatz: Das großartige Händchen für gutes Personal ist neben der Kreativität und der Vernetzung eine weitere Eigenschaft, die C.U.P. auszeichnet.

Und die jetzt auch noch durch Laura Catuna unterstützt wird. Die Projektmanagerin kann auf sieben Jahre Erfahrung bei der Bremer Agentur Lite Life zurückblicken und ergänzt Juschka ideal. Der Diplomökonom sorgt dafür, dass das Event rund läuft, koordiniert Küche, Logistiker, Service, kümmert sich um die Verwaltung und die Ordnung im Getränkelager. Alles Aspekte, die Christiane Braasch Thoss und ihre Assistentin Monika Enke entlasten. Catuna hingegen sorgt dafür, dass es überhaupt mehr und mehr Events im Müggenkrug gibt. Ideen hat die Mutter einer kleinen Tochter viele, begeistert berichtet sie Braasch Thoss, was sie alles für neue Eindrücke auf Blogs, Instagram, Pinterest oder in ausländischen Magazinen gesammelt hat. Von der Tischdeko über die Bestuhlung bis hin zu ganzen Eventformaten, die an kitschig-amerikanische Hochzeiten in Bonbonfarben angelehnt sind. Es fallen Begriffe wie Craft Beer, Food Trucks, Pulled Pork, aber was genau die traditionelle Location in Ohmstede geplant hat, zeigen wir in der kommenden Ausgabe der »firm«.

Wichtig ist, dass auch die Buchungen von klassischen Hochzeiten, Betriebstagungen oder der guten alten Kohlfahrt weitergehen. »Das ist ja ebenfalls ein gutes Geschäft in Oldenburg und wir wollen den Nachbarn und Anwohnern hier ja auch nichts vorenthalten.« Ein wenig Pepp hat aber ja auch noch niemandem geschadet. Und den hat Braasch Thoss noch in jede Veranstaltung gebracht – mit der guten neuen Unterstützung jetzt allemal.

Foto: Markus Monecke

Kommentar hinzufügen