Mit Flüssigerdgas (LNG) in die maritime Zukunft

Gefällt mir bitte warten zurücksetzen
 
0

Im Trend: Liquefied Natural Gas 

Weser-Ems ist Motor einer neuen Entwicklung
Gespräch ist manchmal sehr groß.

Schweröl und Diesel bewegt Schiffe. Negativ zugleich die Klimabilanz: Ein hoher Anteil der Treibhausemissionen durch Verkehr (weltweit 22 Prozent) wird durch Schiffe produziert. Flüssigerdgas oder auch Liquefied Natural Gas (kurz: LNG) soll das ändern.

 

Klingt schon viel besser: LNG verbrennt schwefel- und rußfrei, anders als Schweröl und Diesel. Außerdem entstehen bei der Verbrennung 90 Prozent weniger Stickoxide und 25 Prozent weniger CO2.  Die EU hat darum verfügt, dass bis 2030 auf LNG umgestiegen werden soll. Der Anfang hierzulande wurde in Weser-Ems gemacht. Mit ersten LNG-getriebenen Fähren zwischen Emden und Borkum, Cuxhaven und Helgoland.

Das größte LNG-Projekt der Republik wird gegenwärtig in Papenburg realisiert. Dort baut die Meyer-Werft bis 2019 die ersten zwei Kreuzfahrtschiffe mit LNG-Antrieb. Die Fertigstellung der Schiffe mit der bis dahin größten Personenanzahl von 6.600 Gästen
dürfte die Fortentwicklung der LNG-Technologie in Weser-Ems beflügeln. Hier wird sie auch besonders aufmerksam verfolgt. Denn über die Nordseehäfen werden 60 Prozent der deutschen Exportgüter auf Containerschiffen in alle Welt transportiert. Und jedes zweite Containerschiff wird in Deutschland bereedert – Weltrekord! Ein Oberzentrum dazu ist Haren/Ems, größer nur ist Hamburg. Technologisch und umwelttechnisch liegt der Schlüssel für den Treibstoff der nahen Schiffszukunft in Weser-Ems: LNG.

 

 

Kommentar hinzufügen