Treuhand Weser-Ems

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Ein persönliches Gespräch:
offen und ehrlich.

Zum Interview treffen wir auf einen bestens gelaunten Kersten Duwe. Das ist zwar alles andere als eine Seltenheit rund um die Treuhand, doch heute hat der Geschäftsführer noch mehr zu erzählen als sonst: neue Unternehmensausrichtung, neuer Name, neuer Marktauftritt – man spürt, dass das Haus mit Bedacht und Sorgfalt an den Neuerungen gearbeitet hat. Fragen wir also nach beim Rechtsanwalt und Steuerberater Duwe, der im Unternehmen seit rund zwanzig Jahren zu rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen berät und als Sprecher der Geschäftsführung tätig ist.

Unser Thema in dieser Ausgabe ist »Heimat«. Wie definieren Sie den Begriff für Ihr Unternehmen?

Kersten Duwe: Heimat steht für mich für Wurzeln, Herkunft, Tradition. Wir haben unseren Sitz seit über 90 Jahren in Oldenburg. Damit ist alles gesagt. Hier und in der Region Weser-Ems fühlen wir uns zu Hause. So gerne wir auch mit Mandanten in Frankfurt, München oder Übersee zusammenarbeiten, Oldenburg wird immer der Kern unserer Identität bleiben. Der Begriff Heimat beinhaltet für uns allerdings ein genaues Gebiet, das möchten wir in Zukunft stärker betonen. Und daran haben wir in letzter Zeit gearbeitet.

Was ist dabei herausgekommen?

Duwe: Wir wollen uns stärker regional präsentieren, uns noch mehr integrieren. Darum haben wir unseren Namen von »Treuhand Oldenburg« in »Treuhand Weser-Ems« geändert. Dies ist eine sachlich korrektere Anpassung an unser tatsächliches Marktgebiet. Vor allem aber treten zukünftig alle Unternehmen der Treuhand unter einem einheitlichen Logo auf. Dies integriert die gesamte Treuhand-Gruppe.

Wer gehört zu dieser Gruppe?

Duwe: Neben der Treuhand Weser-Ems auch die Witten-Treuhand in Wildeshausen, die TU Unternehmensberatung und auch die mit uns kooperierende Partnerschaftsgesellschaft Hochhäusler · Duwe und Partner. Diese Unternehmen arbeiten alle eng zusammen und liefern Qualität nach einheitlichen Standards. Unsere Geschäftspartner wissen aber bisher oft nicht, dass sie zu derselben Gruppe gehören.

Was eint alle diese Unternehmen?

Duwe: Bei uns dreht sich alles um erstklassige Beratung. Wir wollen der verlässliche Partner in der wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Begleitung mittelständischer Unternehmer der Region sein. Dazu engagieren wir uns persönlich. Damit die Entscheider entlastet werden und sich ganz auf ihre Kernkompetenzen und die erfolgreiche Führung ihrer Unternehmen konzentrieren können. Darauf zielt auch unser neuer Leitgedanke »Enjoy business«. Und als hier beheimatete Unternehmen engagieren wir uns natürlich für die Region.

Wofür engagieren Sie sich genau?

Duwe: Wir engagieren uns für »junge Macher«. Dabei ist es für uns zweitrangig, ob sich jemand sportlich, künstlerisch, wissenschaftlich, forschend oder wirtschaftlich verwirklicht. Wichtig ist doch, dass jemand etwas mit Leidenschaft bewegen will und hohe Ansprüche an sich und die ausgeübte Tätigkeit hat. Diesen Menschen in der Region Unterstützung und Perspektive zu geben, das ist Zukunft, das ist gut für die Region, gut für uns alle. Und das hält uns alle ständig in Bewegung – darum geht es letztlich doch, oder?

Ein gutes Stichwort, was bewegt denn die Treuhand?

Duwe: Der ständige Wandel, die Trends. Die müssen wir richtig erfassen, unsere Organisation und Prozesse anpassen und unser Leistungsangebot ergänzen. Und das alles dann richtig kommunizieren, kurz, klar und zeitgemäß. Auch da verändern wir uns. Schauen Sie einfach auf unsere aktualisierte Webseite unter www.treuhand.de.

Können Sie ein Beispiel geben für eine neue Dienstleistung?

Duwe: Zum Beispiel die IT-Beratung. Wir haben ein Team aus Experten aller unserer Berufsqualifikationen zusammengestellt, das mittelstandsorientiert und produktunabhängig rund um die Themen der Digitalisierung berät: zur IT-Strategie, IT-Sicherheit, IT-Compliance, IT-Audit, IT-Infrastruktur, IT-Implementierung, IT-Recht, E-Commerce, Datenschutz und so weiter. Die Breite dieses Angebotes durch einen Anbieter ist nach meiner Meinung zurzeit einzigartig in der Region.

Wie gehen Sie mit den sich immer stärker spezialisierenden Branchen der Region um?

Duwe: Wir haben unsere langjährige Erfahrung aus allen Leistungsbereichen in Branchenteams gebündelt: Automotive, Bau, Energie, Ernährungswirtschaft und Agrar, Gesundheitswesen, Maritime Wirtschaft und Logistik, Maschinenbau sowie Öffentliche und Gemeinnützige Unternehmen. So wollen wir die Wirtschaft zwischen Weser und Ems bestmöglich unterstützen, denn wenn es ihr gut geht, geht es der ganzen Region gut.

 

Foto: Markus Monecke

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