Walther Schumacher

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Immer in Bewegung: Das Team von Schumacher ist nicht nur im Job aktiv.
Wir sprechen mit Mitarbeitern über ihre Leistungen im und für den Sport.

Wer viel im Sitzen arbeitet, muss sich vor und nach dem Job umso mehr bewegen. Was für alle anderen Bürohengste gilt, wenden die Mitarbeiter von Walther Schumacher gerne an. Da läuft, bolzt oder stählt sich, wer tags auf dem Stuhl, am Schreibtisch oder in den Autos im Außendienst mit ganzem Einsatz arbeitet und sich doch zu wenig bewegt. Klingt logisch, wo doch kein anderes Oldenburger Unternehmen gemütlichere Arbeitsplätze bieten kann.

So vielfältig die Büro- und Wohnwelten von Schumacher sind, so breit ist der Büroausstatter auch in der regionalen Sportförderung aufgestellt. Neben dem Selbstverständnis, etwas für seine lokalen Teams, die persönlichen Lieblingssportarten oder den Nachwuchs auf dem Platz zu tun, erfüllt das Engagement von Nicola Andresen-Schumacher, Lars Andresen und seinen vierzig Mitarbeitern auch noch andere Zwecke.

Die Stärkung des Teams zum Beispiel. Steht Andresen auch ab und an mal mit dem Senior Peter Schumacher auf dem Golfplatz, ist der derzeitige Geschäftsführer sonst eher der Sportlertyp Einzelgänger im Sport. Beim Laufen durch das Neusüdende beispielsweise. Da hat Andresen verschiedene Routen um die zehn Kilometer. Oder sonntags um neun um das Zwischenahner Meer. Bei Wind und Wetter. Regelmäßig trainiert er allerdings auch mit Kollegen für den Ausbildungslauf der IHK. Da läuft der Chef eben mit Jens Meyer aus der Logistik oder Vertriebstrainee Matthias Ludwig. Die Gegner: 1.100 Auszubildende, Ausbilder, Prüfer und Berufsschullehrer aus dem gesamten Oldenburger Land. Neben dem Spaß winken Pokale für die besten Azubis und Firmenteams. Die Ergebnisse von Schumacher können sich Jahr für Jahr sehen lassen: Bester Läufer ist René Sondermann aus dem Verkauf. Er schafft die Strecke in deutlich weniger als einer Stunde und tritt auch regelmäßig mit Kollege Ludwig beim Halbmarathon an – zuletzt beim Nachtlauf in Bremen. Durchschnittlich verbringt ein Büromensch während seines Arbeitslebens 80.000 Stunden im Sitzen. Neben vielen anderen Leistungen und Lösungen verhilft Schumacher seinen Kunden ja eigentlich dazu, dies besonders komfortabel zu tun. Doch wenn es um eine gute Sache geht, handelt das Team auch gern mal umgekehrt: Es sitzt selbst – und zwar in der wohl anstrengendsten Form, dem Spinning. Wie jüngst beim Weltrekord-Versuch, bei dem sich Tausende Menschen auf 100 Standrädern dafür abgestrampelt haben, Kilometer und Spenden zu sammeln.

Engagiert: Schumacher unterstützt den VfB Oldenburg

Das nächste Ziel der Belegschaft ist klar: der Berliner Halbmarathon im April. Auch da werden Andresen, Sondermann und Ludwig wieder unter den ersten sein, die sich anmelden. Und vielleicht ja auch unter den ersten, die ins Ziel kommen. »Mein Antrieb ist eher der schöne Ausgleich zur Arbeit«, sagt Matthias Ludwig. »Ich möchte einfach fit bleiben.« Bevor er Anfang des Jahres zu
Schumacher kam, spielte er 22 Jahre lang Fußball. Wie auch der Sohn von Lars und Nicola Andresen-Schumacher. Das Engagement von Schumacher beim VfB Oldenburg hat also Tradition –
aus gutem Grund: »Es ist zwar nicht die erste Bundesliga, was die Oldenburger da spielen, aber es ist immer noch unsere Heimmannschaft«, sagt Lars Andresen. Er mag das Leistungsorientierte am Mannschaftssport, weswegen Schumacher natürlich auch früh eine Kooperation mit den Baskets eingegangen ist. »Außerdem treffen wir im Stadion immer Kunden und Freunde, das ist prima zum Netzwerken auf dem kurzen Dienstweg.« Und zwar für alle im Unternehmen, liegen die Karten doch regelmäßig auch am Empfang, damit alle Mitarbeiter ins Stadion oder in die Halle können. 17 Heimspiele des VfB, 24 bei den Baskets – da ist fast an jedem Wochenende etwas los.

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Außerdem ist das Unternehmen Schumacher auch einer der ersten Teilnehmer der neuen Baskets-Initiative »Team leben = Erfolg erleben«. Im Basketball zahlen Teamplay und Werte sich in messbaren Erfolgen aus. Gute Führung durch die Trainer, eine klare Verteilung der Rollen im Team und ein dynamisches Wechselspiel zwischen Individualität und Kooperation lassen Parallelen zu modernen Unternehmensstrukturen deutlich werden. Auch bei der Führung eines Betriebs stehen klare und direkte Kommunikation, Ansprache von Kritik und Lob sowie ständiges Vorleben der eigenen Unternehmenskultur im Mittelpunkt. Das Miteinander der Beschäftigten verlangt Vertrauen, Orientierung, Sicherheit und Respekt. Präsentiert wird das Programm durch den ehemaligen Bundesliga-Trainer Stefan Koch, begleitet werden die Module von Trainern der Baskets und der Baskets Akademie Weser-Ems. Teilnehmen und sich über die Ergebnisse austauschen werden neben Schumacher auch zahlreiche weitere Partner der Baskets. Netzwerken ist also ein zweiter wichtiger Punkt bei allen sportlichen Aktivitäten von Schumacher. Dass man beim Laufen oder beim Spinning einen anderen Zugang zu den Kollegen bekommt und auch neue Gedanken fassen kann, ist das eine. Nach dem IHK-Lauf oder dem Spinning-Weltrekord gibt es ja aber auch große Partys, gegrillt, getrunken und getanzt wird dort mit Geschäftsleuten aus der Region. Und auch beim Golf oder beim Reitsport lässt es sich vorzüglich ins Gespräch kommen: Schumacher fördert zum Beispiel den Suisto-Cup im Golfclub am Bad Zwischenahner Meer und das Oldenburger Landesturnier im Rasteder Schlosspark.

Laufen, Radfahren, Fußball, Basketball, Golf, Reiten – letztendlich geht es doch immer auch um die richtige Balance aus Arbeit und Ausgleich. Sport und Entspannung. Aktivität und Erholung. Damit man auch am nächsten Tag wieder frisch und dynamisch lospowern kann. Immer neue Ziele. Auf dem Rad oder auf dem Bürostuhl, wo Schumacher ja auch noch etwas für Körper und Gesundheit tut. Stichwort FlowMotion. Ergonomie. Dynamisches Bewegungssitzen. Und das klingt doch schließlich fast schon wie die nächste Runde auf dem Spinning-Rad.

Fotos: Ulf Duda, Günther Rojahn, Schumacher Archiv

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